Zum neuen Jahr 

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Ich habe fürchterliche Höhenangst.

Aber meine Gedanken, meine Ideen 

und auch meine Liebe nicht.
Weißt Du was?

Wenn wir gesund bleiben, 

dann streichen wir sie einfach neu!
… die Welt

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Frohe Weihnachten wünscht Euch Euer @Urschoepfer

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Kein Trubel mehr, es ist ruhig auf den Strassen,

kein Gedränge, keine Hektik in den Gassen.

Die Türen zu den Geschäften bleiben heute zu.

Alles wirkt so friedlich, ich liebe diese Ruh´,

kann die Sehnsucht meines Herzens spüren,

lass mich von ihr tragen, lass mich führen.

Ich wünschte, das wäre überall so auf Erden,

denn nur so kann endlich Frieden werden.

Frohe Weihnachten

💋

Spitzkohl 

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„Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er zurücklässt, ist bleibend.“

Gestern kam bei uns etwas Deftiges auf den Tisch:

*Spitzkohl ~ Hack ~ Pfanne* (Low Carb)

Zutaten 

***************************

1 Spitzkohl

2 Zwiebeln

400g Hackfleisch

50ml Gemüsebrühe

100g Kräuterfrischkäse (leicht)

150ml Rama Crèmefine (7%)

1 EL Olivenöl

etwas Salz

etwas Pfeffer

etwas Muskat

Zubereitung:

***************

Zwiebel schälen und hacken. Spitzkohl putzen, waschen, halbieren, Strunk herausschneiden und in Streifen schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin anbraten. Zwiebelwürfel dazugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Spitzkohl zum Hackfleisch geben, Brühe hinzu gießen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten garen.

Sahne und Frischkäse in die Pfanne geben, einrühren und etwa 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.

Super lecker und sättigend! Viel Spaß beim Nachkochen!

© Zitat: Goethe

Warum lachen … 

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Warum lachen wenn wir doch traurig sind … macht es uns doch langsam für Emotionen blind … versuchen zu sehen … doch keiner kann es mehr verstehen … verstecktes Glück … aus Angst vor den Neidern … man darf sich nicht wundern das wir mehr und mehr alleine sind … gespielte Liebe … zur Befriedigung der Triebe … das beraubt den wahren Worten ihrer Freiheit und verdreht den Sinn … Empathie kauft man nicht im Supermarkt … es ist der Geist der Zeit der an uns allen nagt … eine Marionettenwelt … voller Oscarpreisträger … gefrorene Herzen … sie sterben unter Schmerzen … es sind die wenigen die noch können sehen … die die Gefühle verstehen … die langsam aber sicher zugrunde werden gehen …

Sex

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(…) Und ich wollte, und zwar ihn, genau hier uns jetzt. Die Festigkeit in seinen Händen zerschmolz, seine Lippen trafen meine. Gierig sog ich ihn in mir auf, sein Geschmack explodierte in meinem Mund, mit einer Härte die keinen Widerstand akzeptierte drückte er mich an die hinter mir stehende Wand. Sein Körper bebte, sein Atem ging schwer und mir entwich die Luft aus dem Lungen. Wild und grob. Seine Hände wanderten wissend und gierig an meinem Körper hinab während ich mein Becken an ihn presste. Gott was wollte ich diesem Mann nach all der Zeit! Mit einem Satz hob er mich an und ich schlang meine Beine um seine Hüften. Zog ihn an mich. Meine Hände rissen das Hemd auf, und seine breite Brust hob und senkte sich tief, leichte Schweißperlen spiegelten sich, der Geruch von Adrenalin und Sex schlug mir entgegen. In seinen Augen war nur der Ausdruck des absoluten Verlangens, der Perversion unserer selbst, Zeit und Raum hatten keinerlei Bestand.

Die Wand an meinem Rücken war hart, rau und kühl. Gabriel hingegen war heiß, geballt und grob und ich bekam kaum Luft aus Gier und Lust und dem widersprüchlichen Gefühl zwischen Wand und ihm. Ich hatte das Gefühl beinahe zu explodieren, ich wollte ihn, wollte das er tief in mich eindringt wollte seinen Blick brechen sehen.
„Nich aufhören…“ stöhnte ich und er presste meine beiden Handgelenke mit seinen Händen gegen die Wand, über meinem Kopf. „Wo wir doch damals nie die Gelegenheit dazu hatten“ antwortete er und grinste frech. Er löste eine Hand von meiner und ließ sie zwischen meine Schenkel gleiten. Alles was sich aufgestaut hatte entlud sich und ich kam im selben Augenblick. Mein Unterleib explodierte förmlich und ich biss mir auf die Unterlippe, um den lauten Schrei zu unterdrücken, der sich in meiner Kehle lösen wollte – ich fühlte seine Hand an mir, seine Finger spielten in mir und seine Lippen nahmen mir meinen Atem als er mich innig küsste.“ (…)

(Auszug aus einer Geschichte an der ich gerade schreibe)

Sexuelle Energie, meine Damen und Herren, ist mit das Stärkste in der Palette der Emotionen und Kräfte eines Menschen.
Wie ein Jungbulle der den Weidezaun niederreißt. Weil er muss. Weil er keinen anderen Weg weiß.
Jeder der der Begierde zum Opfer gefallen ist wird handeln oder sich quälen.

Und ich finde das Konzept von Sex sollte hin und wieder geprüft werden. Der Trieb ist animalisch. Wild und zügellos. Sex will gelebt gelebt werden, alles andere ist Vergewaltigung.

Sex ist aber auch Macht und Macht wird ihren Weg finden, auch durch Unterdrückung.

Sex im Geiste setzt Energien frei, die schier unvorstellbar sind.

Die Begierde zieht an, der absolute Wunsch den anderen zu „besitzen“, ihm unbedingt so nahe wie möglich sein zu wollen. – Zu verschmelzen. Niedere Triebe sprechen von Besitz, im Augenblick, höhere von Verschmelzung, dem teilen, ganz hohe von geben, statt nehmen.

Der Wunsch (Unterbewusstsein) ist der Vater des (bewussten) Gedanken.
Der Kick, um etwas zu empfinden. Geheimnisse um das Potenzial zu erhöhen.
Das heimliche Abenteuer um dem Alltag zu entfliehen, eine Strategie von Opfern.
Sex hat eine so unglaubliche Macht und sie beginnt im Geist. In einem selbst. Sexappeal ist kein Umstand, es ist gelebter Sex. – Mit sich selbst.

Sex kann zur Droge werden. Oder zum Gegenteil.

Das wichtigste ist das Sex bei einem selbst anfängt. Darum darf es hin und wieder geprüft werden. Leidenschaftliche Liebe oder die Entdeckung das die Decke gestrichen werden müsste? Das Anrecht der Ehe? Oder der Betrug mit der Nachbarin. – Sex ist kein Ding dem man sich unterordnen muss. Sex ist leben, auf all seinen Ebenen. Leben ist sein. Das Sein darf sich durchaus Qualitativ zeigen, sich verändern, Launen unterworfen sein. Aufbegehren oder zur Ruhe kommen. Von Lust getrieben sein oder schlafend in der Ecke sitzen.

Lasst euch nicht fremd steuern. Von der Werbung, dem Partner, Tv Serien oder hilflosen Gestalten.
Prüft euren Sex, hin und wieder, gebt euch Fantasien hin, spielt… findet heraus welcher Sex der ist, den ihr leben möchtet.

Aber vergesst nicht, dass jeder Gedanke die Tendenz hat, sich zu verwirklichen.

 

Beim Bäcker meines VERTRAUENS 

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Ich lebe immer kurz vor der Detonation. 

Vor wenigen Tagen am Tresen des Bäckers meines Vertrauens. Ich habe meinen Teil Lebenszeit mit dem Warten gefüllt, als mich die Verkäuferin anguckt. Ich will etwas bestellen, als ein Mann an den Tresen stürmt und sich vor mich schiebt.
Er: »Geht auch ganz schnell!«

Ich: »Auf Sex habe ich gerade keine Lust.«

Der Mann sieht mich verwirrt an, die Verkäuferin lacht.

Er: »Sex?«

Ich: »Oh, kennen Sie die Geschichte mit den Bienen und den Blüten?«

Er: »Wollen Sie mich verarschen?«

Ich: »Ich bin doch kein Proktologe! So etwas müssen Sie schon selbst übernehmen.«

Er: »Kann ich dann jetzt?«

Ich: »Ich habe keine Ahnung, was Sie können.«

Er: »Ich will etwas bestellen!«

Ich: »Dann bestellen Sie sich doch hinter mir an.«

Er: »Ich hab’s aber eilig!«

Ich: »Echt? Wo müssen Sie hin?«

Er: »Zur Arbeit!«

Ich: »Das ist tragisch. Soll ich Ihnen eine Entschuldigung schreiben?«

Die Verkäuferin prustet laut los.

Er: »Ich verpasse meinen Bus!«

Ich: »Naja, also der 8er und der 5er fahren hier alle fünf Minuten, so viel Zeit sollte noch da sein. Und vielleicht bin ich ja ihr Busfahrer.«

Er: »Niemals!«

Ich: »Oder Sie sind selbst der Busfahrer. Allerdings ist ihr Audi-SUV kein Bus.«

Ich deute erst auf den Schlüssel in seiner Hand, dann auf das Auto auf dem Bürgersteig.

Er: »Ich hätte schon längst bestellt haben können.«

Ich: »Ich auch.«

Er: »Aber bei mir ist es dringender!«

Ich: »Die Toiletten sind hier hinten links.«

Er: »Haben Sie mal so richtig auf die Fresse bekommen?«

Ich: »Mehrfach. Vom Schmerzensgeld habe ich mir eine Bäckerei gekauft.«

Er: »Sie haben immer eine Antwort parat, was?«

Ich: »Nur, wenn mir jemand solche Steilvorlagen liefert. Möchten Sie noch etwas sagen?«

Er: »Zwei Croissants und eine Rosinenschnecke!«

Ich: »Lustig, das wollte ich auch bestellen. Ist aber nicht gut für die Figur.«

Verkäuferin: »Ich glaube, der Herr war zuerst da!«

Er: »Hier kaufe ich nie wieder ein!«

Ich: »Ihrem Kennzeichen zu urteilen, kommen Sie aus Köln. Ein weiterer Einkauf wäre dann auch eher utopisch. Falls doch, kommen Sie doch einfach wieder so gegen 8.30 Uhr hier vorbei und wir bereden das weitere Vorgehen.«
Der Mann wurde nie wieder gesehen. Also hier, bei uns im Ort. Sollte es Menschen in Köln geben, die den Herren zweifelsfrei identifizieren können, bitte ich höflichst darum, ihm freundliche Grüße zu übermitteln. Ich werde einfach nicht gern weggedrängelt.