Ich bin ein ARSCH!

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Alle wünschen sich alles Gute und freuen sich und feiern. Kann bitte mal JEMAND an all die Ärsche denken?

In diesem Sinne am letzten Tag des Jahres 2014 – also zur Endzeit – mehr oder weniger – ein wenig Geschreibsel von mir …

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+++ Von Ärschen und ihren Ärschen +++

Vor Jahren brüllte einmal jemand: „Der Urschoepfer ist ein Arsch.“ und keiner klatschte in die Hände – nur ich tat es. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert – ich bin immer noch ein Arsch, nur sagt es mir keiner mehr. Das ist wie mit dem alten Sofa in meiner Lieblingsbar. Seit Jahren steht es in der Ecke und gammelt vor sich hin. Es hat so viele Ärsche gespürt die sich auf ihm hin und her walkten. Der Arsch einer Hure. Der Arsch eines Penners. Der Arsch eines Millionärs. Der Arsch von einem Arbeiter. Der Arsch eines Bauerns. Selbst ich saß schon auf diesem Sofa – ein weiterer Arsch. Jeder von uns hat einen Arsch.

… der EINE versteckt ihn in einer Designerjeans und der ANDERE hinter einem Boss-Anzug. Der Penner versteckt ihn hinter einer verdreckten Cordhose und die Hure versteckt ihn gar nicht. So ist das mit den Ärschen – sie gehören dazu – sind immer da und werden nie verschwinden.

Vor Jahren brüllte einmal Jemand: „Der Urschoepfer ist ein Arsch!“ Welch Recht er damit hatte. Ich bin MEIN Arsch, Du bist DEIN Arsch, der Serienmörder ist SEIN Arsch und der Richter ist EH ein Arsch.

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Das Abendritual

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Beenden Sie den Tag in Ruhe. Finden Sie für sich ein Abendritual.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten: meditieren, eine besinnliche Kurzgeschichte lesen, ein klassisches Musikstück hören, einen Ab Es endspaziergang machen oder (m)einer Hexe gedenken.

Apropos Abendspaziergang:

Gehen Sie am Abend nochmals durch die Räume Ihrer Wohnung und bringen diese in Ordnung. Am Morgen in einer geordneten Wohnung aufzuwachen ist entspannend. Legen Sie die Kleider für den nächsten Tag zurecht, decken Sie den Tisch für das Frühstück. Richten Sie im Bad die Sachen für die Morgentoilette her. In einer aufgeräumten Wohnung startet es sich leichter in den Tag.

Eine der schönsten Liebeserklärungen

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Halte mich für verrückt, aber ich halte es für eine der schönsten Liebeserklärung. DIE, die das Lied betrifft, kann sich geschmeichelt fühlen. Eine Liebe die brach liegt und doch nicht vorbei.

Vielleicht liege ich aber auch völlig falsch – so lautet meine Deutung vom Text „Spazieren“ (Tote Hosen) – eines meiner Lieblingslieder.

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Spazieren 

Sie geht in meinem Kopf spazieren, einfach so wie es ihr
gefällt. (Er denkt an sie und kommt von ihr nicht los)

Was sie daran so lustig findet hat sie mir nie erzählt.

Sie geht durch meine Kopf, immer wenn sie will. (Sie weis es zu verstehen, wie sie ihn verwirrt.)

Sie zieht sich nie die Schuhe aus, trägt den ganzen Dreck
von der Straße rein, sie gießt keine Blumen, (Welchen Dreck außer „schmutzige Gedanken“ kann man in den Kopf tragen.)

sie räumt kaum auf und wenn sie raucht nebelt sie mir den Schädel ein (Sie verwirrt ihn, bringt seine Gedanken durcheinnader und ist doch für ihn wie ein Irrlicht, vielleicht auch unerreichbar.) Sie geht durch meinen Kopf immer wenn sie (will)

Wenn sie bei mir spazieren geht, bekomme ich Angst, dass sie hinfällt, irgendwann geht was kaputt, (Er macht sich Sorgen um sie vielleicht auch Verlustangst.) 

ich frage mich was sie bei mir sucht. (Er ist sich seiner Sehnsucht nach ihr nicht bewust und das er mit seiner Sehnsucht seine eigenen Gedanken im Kreis steuert.)

Es raschelt leise und wird ganz still als sie sich auf einmal nackt auszieht, sie löscht das Licht, sie setzt sich hin, um durch meine Augen fernzusehen, solange bis es mir in den Augen (brennt) (Er malt sich in Gedanken aus, wie es mit ihr wäre, wobei die Erotik und alltägliches nicht zu kurz kommt.)

Wenn sie bei mir bei mir spazieren geht bekomme ich Angst, dass sie hinfällt, irgendwann geh ich kaputt, ich frage mich was sie bei mir sucht. (Er weis das seine Sehnsucht nach ihr in ihm brennt und wenn ihr was passieren würde wäre es fatal, der Gedanke ohne sie leben zu müßen und sie doch nicht zu besitzen.)

Sie fängt an zu toben, sie weint und brüllt, ich halt das nicht mehr lange aus. Wenn das die ganze Zeit so weiter geht, schmeiße ich sie bald raus. Sie macht mit meinem Kopf einfach was sie (will) (Seine Gedanken kreisen um das Begehrte, er versucht es zu verdrängen, aber der Gedanke an sie ist stärker als alles andere. Er hofft auf eine Alternative, aber der blose Gedanke macht ihn Wahnsinnig nach ihr.)

Ich schließ meine Augen, such ein Versteck, egal wo ich bin sie findet mich. 

Es wird Zeit, das jemand anders kommt, um sie da oben rauszuholen. (Er hofft auf eine neue Liebelei, um mit dem alten abzuschließen. Was aber nicht gelingen wird, da seine Gefühle nicht frei sind und er mehr an der alten Liebelei noch hängt als ihm selbst bewust.)

Kopf zu vermieten, unmöbliert, ist irgendjemand interessiert? Ruhige Lage, Hochplateau, ich bin frisch gestrichen und steh‘ meistens leer. (Grins – ein Neuanfang, aber der würde noch nicht gut gehen, da in seinem Kopf viel mehr vermietet ist, als ihm bewusst ist. Grins)